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Netzwerkfreigaben müssen zur Nutzung in VeraCrypt unter Linux zunächst gemountet werden
Netzwerkfreigaben müssen zur Nutzung in VeraCrypt unter Linux zunächst gemountet werden

Windows bzw. Samba-Freigaben für VeraCrypt mounten

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Wie schon der Vorgänger TrueCrypt ist auch die Verschlüsselungssoftware VeraCrypt für Linux verfügbar. Mit lokalen Dateien kann hier problemlos gearbeitet werden. Probleme gibt es allerdings mit Netzwerkfreigaben: Liegt das verschlüsselte Volumen beispielsweise auf einem NAS, lässt es sich mit VeraCrypt nicht öffnen. Dazu muss die Freigabe erst gemountet werden.

Sofern nicht bereits installiert, benötigen wir das Paket cifs-utils

sudo apt install cifs-utils

Ansonsten wird der Vorgang mit dem Fehler wrong fs type, bad option, bad superblock abbrechen. Nun erfolgt das eigentliche Mounten. Dazu legen wir zunächst einen Mountpunkt an. Am sinnvollsten ist ein Ordner im Home-Ordner, sodass man über das Öffnen-Menü von VeraCrypt einfach dorthin navigieren kann:

sudo mkdir /home/daniel/nas-home
sudo mount -t cifs -o user=daniel,domain=nas //nas/home /home/daniel/nas-home

Dies erzeugt einen Mountpunkt nas-home im Home-Ordner des Benutzers. Dieser verbindet sich mit der Freigabe home auf dem Server mit dem DNS-Name nas. Funktioniert soweit alles, sollte nach dem Passwort gefragt werden:

Es besteht auch die Möglichkeit, im -o Schalter das Passwort mitzugeben:

sudo mount -t cifs -o user=daniel,domain=nas,password=1234 //nas/home /home/daniel/nas-home

Wie immer ist aus Sicherheitsgründen davon möglichst abzuraten. Allerdings kann dies hilfreich sein, falls man beispielsweise automatisiert mounten möchte. Anschließend kann man in VeraCrypt das Volumen öffnen, und im Home-Ordner den Mountpunkt (hier nas-home) auswählen – schon ist der Zugriff auf alle Inhalte des gewünschten Ordners möglich.

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