StartseiteSoftwareBenutzerdefinierte Auflösung für Linux als VMWare Gastsystem (z.B. 1600×900)
Auch standardmäßig nicht vorhandene Auflösungen lassen sich manuell hinzufügen - hier 1600x900
Auch standardmäßig nicht vorhandene Auflösungen lassen sich unter Linux manuell hinzufügen - hier 1600x900

Benutzerdefinierte Auflösung für Linux als VMWare Gastsystem (z.B. 1600×900)

Auf den meisten Laptops und Computern hat sich Full-HD, also die Auflösung 1920 x 1080, durchgesetzt. Geringere Auflösungen finden sich nicht nur noch auf etwas älteren Laptops – Auch Notebooks bzw. Netbooks mit kleinen Bildschirmen verwenden sie, um die Inhalte gut lesbar darzustellen. Installiert man ein Linux-Gastsystem auf einem mit VMWare virtualisierten Windows Host, werden auch unter Linux in der Regel die gängigsten Auflösungen bereitgestellt. In diesem Beispiel fehlt allerdings die von einem ca 6 Jahre alten 17 Zoll-Notebook verwendete Auflösung 1600 x 900. Wie man dies unter einem Linux-Gastsystem realisiert, wird im folgenden erklärt.

Manuelles hinzufügen einer Auflösung

Zunächst öffnen wir unter Linux eine Shell, beispielsweise durch die Tastenkombination [Strg] + [Alt] + [T]. Um die gewünschte Auflösung hinzuzufügen, verwenden wir das Werkzeug xrandr. Folgende zwei Befehle müssen mit Root-Rechten (su/sudo) ausgeführt werden:

xrandr --newmode "1600x900_60.00" 118.25 1600 1696 1856 2112 900 903 908 934 -hsync +vsync
xrandr --addmode Virtual1 "1600x900_60.00"

Anschließend kann die neu hinzugefügte Auflösung aktiviert werden. Am einfachsten funktioniert dies über die ohnehin noch offene Konsole:

xrandr --output Virtual1 --mode "1600x900_60.00"

Alternativ ist dies natürlich auch über die Einstellungen der grafischen Oberfläche möglich. Diese unterscheiden sich aber je nach verwendeter Distribution, sodass ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen kann. Sollte die neue Auflösung dort noch nicht aufgelistet werden, ist ein Neustart des Systemes nötig. Mit dem obigen Konsolenbefehl entfällt dies. Die neue Auflösung wird sofort aktiviert und man kann mit dem virtuellen Linux-Computer endlich bildschirmfüllend arbeiten, ohne wertvollen Platz durch schwarze Balken am Rand verschwenden zu müssen.

Über DMW007

Schreibe einen Kommentar