StartseiteNewsPolitik-NewsEu Mission Sofia -Schleuserbekämpfung und Flüchtlingsrettung. Kehrt sie sich Hilfe in das Gegenteil?

Eu Mission Sofia -Schleuserbekämpfung und Flüchtlingsrettung. Kehrt sie sich Hilfe in das Gegenteil?

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Mit der Operation EUNAVFOR MED Sophia wollen die EU Staaten die Flucht über das Mittelmeer nach Europa eindämmen. Schleuser sollten bekämpft und Flüchtlinge gerettet werden sollen. An der Operation ist auch die deutsche Marine mit dem Tender Mosel beteiligt. Ursprünglich waren ca. 14 deutsche Marineschiffe an der operation Sofia beteiligt, mittlerweile wurden die Schiffe bis auf den Tender Mosel von der Operation Sofia abgezogen. Die Kosten für den Einsatz der Marine an der EU Maßnahme trägt jedes Land selbst.

Die Lybischen Schleuser haben erkannt, dass es eine Seenotrettung und Europäische Rettungsschiffe gibt, die in Seenot geratene Menschen im Mittelmeer rettet und in einen sicheren Europäischen Hafen bringt. Die Schleuser setzten die Flüchtlinge in Schlauchboten teilweise ca. 30 km von der Lybischen Küste entfernt im Mittelmeer aus, lösen den Seenotrettungsalarm aus und Schiffe europäischer Hilfsorganisationen oder Schiffe der Marine Mission Sofia retten die in Seenot geratenen Menschen und bringen sie in einen sicheren Europäischen Hafen.

Da nun immer mehr Menschen in Seenot gerieten und von Europäischen Schiffen gerettet und in sichere Europäische Häfen gebracht wurden fing Italien und Malta an ihre Häfen für Schiffe europäischer Hilfsorganisationen zu sperren.

„Salvini warf den Organisationen vor, ihre Schiffe nah an der libyschen Küste stationiert zu haben, um viele Menschen aufzunehmen, die auf See von Menschenschmugglern ausgesetzt werden. In den vergangenen Jahren war es Routine, dass im zentralen Mittelmeer geborgene Migranten nach Italien gebracht wurden. Im Jahr 2017 waren es gut 119 000. Tausende reisen weiter Richtung Österreich und Deutschland“ Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Matteo Salvini, stellvertretender Ministerpräsident Italiens, sagte: „Diese Leute sollten wissen, dass Italien nicht länger diesem illegalen Einwanderungsgeschäft Beihilfe leisten will, also werden sie sich andere Häfen zum Ansteuern suchen müssen.“ mdr

Es entsteht nun der Eindruck, als ob die EU in einer gemeinschaftlichen Anstrengung das sterben der Flüchtlinge im Mittelmeer beenden und den Menschenschleppern das Handwerk legen wollten, dabei die Aktion sich in das Gegenteil kehrte.  Dadurch, dass die Hilfsschiffe die Flüchtlinge immer näher an der Lybischen Küste aus Seenot retteten, begaben sich immer mehr Menschen auf die Flucht über das Mittelmeer und gerieten in Seenot. Da immer mehr Menschen aus Seenot gerettet und in europäischen Häfen in Sicherheit gebracht wurden, stieg die Zahl der Flüchtlinge in den Hafenstädten, was die Europäischen Bürger in den Hafenstädten empörte.

Da stellt sich die Frage, wird die Europäische Seenotrettung zu Helfern der Schleuser gemacht?

 

 

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