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Warum gibt es Krieg?

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Mit dem Krieg in Syrien verfolgen verschiedene Parteien diverse Interessen. Eine der Interessenparteien ist die Russische Rüstungsindustrie. Nach USA und China hat Russland die weltweit drittgrößten Rüstungsausgaben. Mit dem Ende des kalten Krieges veränderte sich auch der Bedarf an Waffen. Alte Waffensysteme wurden mit hohem Finanziellem Aufwand abgeschafft, gleichzeitig wurde aber viel Geld in Forschung und Entwicklung neuer Waffen und Systeme investiert. Diese neuen Waffen und -systeme wurden allerdings nie unter realen Bedingungen, im Krieg, ausprobiert.

Neuartige Waffensysteme

Beispielsweise gilt das in Syrien eingesetzte Russische Langstrecken Flugabwehrsystem S400 als das effektivste der Welt. Es kann 36 Ziele gleichzeitig im Umkreis von 400 km mit 72 Raketen bekämpfen. Das System soll sogar Tarnkappen-Flugzeuge erkennen.
In Russland wurde ein neuer Panzer entwickelt. Der T14 „Armata“. Die Entwicklung von diesem neuen Panzer hat sehr viel Entwicklungskosten verschlungen. Ab 2016 bis 2020 soll das Panzerwerk im Ural jährlich 2300 Stück bauen. Um die Enwicklungskosten wieder zu erwirtschaften müssen einige Panzer verkauft werden.
Von Russischen Kriegsschiffen im kaspischen Meer aus, beschoss Russlands Kaspische-Flotte IS Stellungen in 1500km Entfernung mit ferngelenkten Marschflugkörpern. Alle Ziele seien erfolgreich getroffen worden.

Syrien dient als Test- und Messegelände für Militärwaffen

Bisher wurden die Waffen unter Test Bedingungen erprobt. Nun hat die Russische Rüstungsindustrie die Möglichkeit ihre Produkte unter real Bedingungen zu testen. Gleichzeitig wirbt auf diese Weise die Russische Rüstungsindustrie bei Saatchefs für ihre Produkte und zeigt weltweit die Fähigkeit ihrer Waffensysteme. Zukünftige Käufer können sich von den Fähigkeiten der Waffen nun selbst überzeugen.

Für Russland ist der massive Materialeinsatz um die max. 31.500 IS Kämpfer zu besiegen eher eine Demonstration und ein Test neuster Waffensysteme unter Real Bedingungen wobei für den Verkauf der Waffen geworben wird. Gleichzeitig demonstriert Russland der Welt in Syrien, dass sie immer noch eine ernstzunehmende Weltmacht sind.
Auf diese Weise wird die Jagd nach Terroristen genutzt um das militärische Ego Russlands zu stärken und der Welt zu zeigen, dass Russland eine ernst zu nehmender Faktor ist. Gleichzeitig wird für russische Waffen geworben, was den Umsatz zukünftig steigern wird.

Verlierer des Krieges in Syrien

Dieser Krieg findet zu Lasten der Zivilbevölkerung statt. Diese Menschen verlieren ihre Wohnungen, müssen die Strapazen der Flucht erleiden. Viele bezahlen mit ihrem Leben.

Über Fritz

4 Kommentare

  1. Armseelig dass immer Russland als potentielles Feindbild herhalten muss? Was ist denn mit den Vereinigten Staaten und seinen Verbündeten? Als ob die in Syrien nicht ihre Waffen testen:D
    Achja ich vergaß dass die NATO ja nur im Sinne der Menschenrechte dort operiert und es ja nicht um Ressourcen sprich Erdöl geht *facepalm*

    • Wer sagt denn das ausschließlich Russland schießt? aktuell ist es numal so das Rußland in den letzten Monaten 6 mal mehr Bombenagriffe geflogen hat als die Koalition…

      • Du vergisst aber auch, dass erst seit dem Eingreifen in Syrien die Terroristen im Rückzug sind, zuvor hatten sie schon fast ganz Syrien eingenommen und die syrische Armee besiegt. Laut dem Artikel heißt es auch, dass die Russische Rüstungsindustrie Interessen in Syrien vertretet. ich würde eher sagen, dass es mehr ist. Ein großes geopolitisches Schachspiel. Die Golfstaaten planten eine Öl und Gaspipeline durch Syrien nach Europa zu bauen, was Assad ablehnte. Es geht, wie so oft (eigentlich aussschließlich) um Ressourcen. In Syrien wurde ein Regime Change geplant. Wäre Russland nicht auf Bitten der syrischen Regierung eingeschritten, so würden vermutlich jetzt in Syrien libyische Verhältnisse herrschen, heißt; Bürgerkrieg, das Land in Schutt und Asche und die Menschen leben im Leid. Ein Machtvaakum würde, wie in Irak, entstehen, was ja erst den IS hervogebracht hatte, welche die USA zu verantworten hat.

  2. Manche sagen, es gibt Kriege, weil Kulturen oder Religionen sehr verschieden sind und sich deshalb bekämpfen würden. Wissenschaftler meinen jedoch, dass die wirklichen Gründe tiefer liegen. Herrscher, die Kriege führen, wollen mehr Macht, mehr Einfluss, mehr Reichtum oder mehr Bodenschätze für sich haben.

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