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  1. #21
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    Antwort von @SWiP_1:
    Kurz und knapp: In SH hat man nichts begriffen.

  2. #22
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    Standard AW: Open Source: Hier liegt Schleswig-Holstein komplett falsch

    So extrem würde ich das bei weitem nicht abwerten. Wie schon im Beitrag erwähnt, machen sie vieles richtig & haben auch bereits einiges umgesetzt. Offensichtlich hat man einiges begriffen. Wenngleich der Author des Strategiepapiers offensichtlich mehrere Wissenslücken bei den Nachteilen proprietärer Software zu haben scheint. Das ist schlecht, hat allerdings das Projekt bei weitem nicht zerstört. Und trotz aller Mängel enthält das Papier - wie ebenfalls erwähnt - viele korrekte Aussagen und daraus abgeleitete sinnvolle Ziele. Alles auf die von mir kritisierten Passagen zu reduzieren, ist zu Kurz gegriffen und wird der Sache nicht gerecht.


  3. #23
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    Antwort von @sparky7635:
    Das föderale System ist hier die größte Hürde

  4. #24
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    Standard AW: Open Source: Hier liegt Schleswig-Holstein komplett falsch

    Zentrale Vorgaben bringen nichts, wenn dort jemand von z.B. der CDU sitzt und mit aller Gewalt bei seinem Microsoft-Bro einkaufen will. So wie das z.B. in Bayern mal wieder der Fall ist. Im Gegenteil: Dann hätten "Inseln" wie SH gar keinen Spielraum, um dem zu entkommen. Das ist also keineswegs die vermeintlich einfache Lösung. Sondern ein zweischneidiges Schwert.

    Die größten Hürden sehe ich daher in Politikern, welche sich primär um ihre persönliche Karriere kümmern, statt Sachfragen im Sinne des Landes zu entscheiden. Und damit zusammenhängend im fehlenden langfristigen Zeithorizont. Politische Entscheidungen werden nur ernsthaft in Erwägung gezogen, wenn sie sich im 4-Jahres Rhythmus lohnen. Daher reformiert keiner z.B. das Rentensystem oder Schulsystem - obwohl die Notwendigkeit dafür seit Jahrzehnten klar ist. Beide sind aber so umfangreich, sodass man es niemals in 4 Jahren abschließen kann. Sondern bestenfalls beginnen. Man bekommt nur den Ärger der Umstellung ab, ohne ggf. vom anschließenden Erfolg zu profitieren. Also klebt jeder bloß was dran, etwa in Form einer Rentenerhöhung - und reicht das Damoklesschwert weiter. Jeweils in der Hoffnung, es werde schon jemand anderen treffen.

    Solche begrenzten Zeithorizonte sind Gift für umfangreiche IT-Umstellung. SH hat seit 2017 angefangen und 2025 haben die MS Office weg bekommen, Windows ist 2026 dran. Das sind etwa 8 Jahre nur für den ersten konkreten Meilenstein. Bis die Nutzer sich daran gewöhnt haben und alles so reibungslos läuft, wie die über Jahrzehnte gewachsenen MS-Umgebungen, wird es noch etwas länger dauern.


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