Militarismus an der Tafel: Die umstrittene Einführung des Wehrunterrichts. Die Schule als Ort der Bildung – in der DDR war sie zugleich ein Raum politischer Formung. Mit der Einführung des Wehrunterrichts im Jahr 1978 erreichte die systematische Durchdringung des Alltags durch militärische Logik einen neuen Höhepunkt. Unter der Leitung von Margot Honecker wurde das Fach für die 9. und 10. Klassen verpflichtend eingeführt – offiziell unbenotet, faktisch jedoch mit erheblichem sozialem Druck verbunden. coolis.de

Eine Möglichkeit, jungen Menschen das Militär näher zu bringen ist wie früher, der Wehrunterricht. Soll es zukünftig Wehruntersicht an Schulen geben?