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  1. #231
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    Standard Antwort von @MCDANNYFISH

    Antwort von @MCDANNYFISH:
    Man sollte mal darüber nachdenken, das Microsoft auch SAP nutzt und davon abhängig ist ;-)

  2. #232
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    Standard Antwort von @c.augustin

    Antwort von @c.augustin:
    Finde ich gut, dass das hier (lebe in Dithmarschen, also SH) ernsthaft und vor allem ordentlich strukturiert läuft! Komplett auf proprietäre Software verzichten zu wollen halte ich für völlig unrealistisch, aber es zu begrenzen und wenigstens die grundsätzliche Infrastruktur auf OSS umzustellen ist in jedem Fall sinnvoll. Geht leider in vielen Bereichen nicht, weil viel proprietäre Software auch spezifische Leistungen bietet, die es bei OSS nicht gibt (und sich auch nicht mit viel Geld aus dem Boden stampfen lässt). In vielen Bereichen ist das Angebot an Linux-Software (auch proprietärer) sehr eingeschränkt. Leider.

  3. #233
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    Standard AW: Microsoft hat fertig: 25.000 PCs in Schleswig-Holstein auf Linux & LibreOffice

    Google fährt GNU/Linux seit Jahrzehnten auf allen Geräten, zuletzt über 100.000 Laptops. Mit Wille & konsequentem Handeln ist weitaus mehr möglich, als viele denken. Insbesondere staatliche Organisationen haben Marktmacht. Wenn die Nachfrage da ist, wird Angebot entstehen. Unternehmen wollen/müssen bloß Geld verdienen. Ist das mit FOSS möglich, werden sie es dort tun. Selbst MS hat ihre skrupellose Vernichtungsstrategie aufgeben müssen und sich mit der Szene soweit wie nötig verbunden, um Geld einzunehmen. Statt riesige Summen in deren Bekämpfung zu vernichten.

    LiMux hat schon vor über 20 Jahren auf FOSS in der Verwaltung gesetzt - und wurde von der Lobby zerstört. Man stelle sich vor, wie weit wir heute wären, wenn das damals nicht zugelassen worden wäre. Ist natürlich peinlich & deprimierend, wie Deutschland dabei vom Vorzeigeprojekt zur Lachnummer wurde. Dennoch - oder gerade deswegen - sollten wir endlich daraus lernen und Vollgas geben. Kettenrauchen mit 50 aufzugeben ist schlechter wie mit 30 oder 20. Dennoch ist es das beste was man in der Situation noch tun kann und besser, als schlicht gar nichts zu unternehmen.


  4. #234
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    Standard Antwort von @ubermut1379

    Antwort von @ubermut1379:
    Wow ich hätte nie erwartet, dass Schleswig Holstein den richtigen Weg mit als erstes geht! Klüger als die Bundeswehr! Angesichts dessen, was gerade am ICC passiert ist und was die EU und das dänische Digitalministerium planen - way to go! Sehr vorausschauend! Jetzt müssen nur noch die Schulen aufhören permanent Microsoft zu pushen das mutiert gerade aus meiner Sicht zum nächsten Adobe!

  5. #235
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    Standard Antwort von @scholziallvideo

    Antwort von @scholziallvideo:
    das klappt aber nicht.
    Für Office Mailserver kein Problem das ist Machbar aber alles was Landkreis/Bund etc betrifft ist Windows Only
    im Bereich von Landkreis oder Bundesländer sind alle Anwendungen auf Windows
    Und am Ende haben sie wieder Citrix oder Terminalserver da alle Anwendungen auf Windows läuft

  6. #236
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    Standard AW: Microsoft hat fertig: 25.000 PCs in Schleswig-Holstein auf Linux & LibreOffice

    Klappt, wenn man es strategisch richtig macht und den auf Windows beschränkten Kram zuerst raus wirft. Das scheint SH erkannt zu haben. Deswegen wurde z.B. zuerst MS Office abgelöst, bevor am Ende Windows dran ist. Sonst kommt der GAU bereits dann, wenn der ganze Murks mit Makros auf LO & GNU/Linux nicht mehr läuft. So wird erst von MS Office auf LO umgestellt. Wird mit den Fachverfahren außerhalb von Office sicher ähnlich laufen.

    Optimismus & Lösungen, statt Pessimismus & Ausreden. Während im DACH-Raum letzteres überwiegt, fährt z.B. Google seit Anfang an überall GNU/Linux. Aktuell auf über 100.000 Geräten. Die waren nicht so doof, sich in Abhängigkeit von MS zu begeben. Wer diesen Fehler gemacht hat, kann ihn auch korrigieren. Das mag Lehrgeld kosten, ist auf Dauer die weniger teure Lösung. Und aus strategischer Sicht ist es sowieso ein Unding, sich von skrupellosen Konzernen im Ausland abhängig zu machen. Spätestens unter Trump dürfte das der letzte verstanden haben. Also ist es höchste Zeit zu handeln. Je eher das beginnt, um so schneller wird sich der Markt ändern.


  7. #237
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    Standard Antwort von @muschelpuster1987

    Antwort von @muschelpuster1987:
    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Umstieg enorme Personalressourcen frisst. Die Kosten für die IT steigen also erstmal immens, bevor sich der Vorteil langsam entfalten kann. Daher ist die Kostenargumentation schwierig, jedoch rechtfertigt meiner Meinung nach eine echte digitale Souveränität den Einsatz. Nicht umsonst ist die DataPort AöR als landeseigener Dienstleister inzwischen der größte IT-Arbeitgeber in Schleswig-Holstein.
    Bei allen positiven Aspekten gibt es hier jedoch auch einige Probleme. Die DataPort wirbt mit ihrem enormen Personalbedarf viele Mitarbeiter von privaten IT-Dienstleistern ab. Gleichzeitig können durch die spezielle Konstellation der DataPort Ausschreibungen umgangen werden, was wiederum den privaten Anbietern potenziellen Umsatz nimmt.
    Die privatwirtschaftlichen Firmen finanzieren also quasi über ihre Steuern ihre Konkurrenz mit.

  8. #238
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    Standard AW: Microsoft hat fertig: 25.000 PCs in Schleswig-Holstein auf Linux & LibreOffice

    Ich war in einem Unternehmen, dass sich MS ans Bein gebunden hat. Die Kosten sind von 6-Stellig auf 7-Stellig explodiert. Nach der Umstellung etwas weniger, dennoch deutlich teurer. Jeder Wechsel kostet Geld, egal in welche Richtung. Das ist daher weder ein Argument, noch bedarf es besonderer Erwähnung. Wichtig finde ich den Verweis auf die Digitale Souveränität. FOSS ist langfristig günstiger & das kann ruhig in die Betrachtung mit einfließen. Doch sollte es nicht bloß darum gehen, Kosten zu sparen. Schließlich sind staatliche Einrichtungen mehr als irgend ein Unternehmen, welches im Zweifel pleite geht, weil es sich unklug abhängig gemacht hat. Hier sollte es Grundvoraussetzung sein, alle für den Staat notwendigen Dienste selbst zu kontrollieren. Software, die das beschränkt oder unmöglich macht, ist schlicht nicht geeignet.


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